Somogyi Streichquartett
Péter Somogyi
-
Violine
György Lendvai
-
Violine
Balázs Tóth
- Viola
László
Pólus
-
ViolonCello
Das Quartett wurde 1997 durch frühere Studenten der Franz-Liszt-Musikhochschule
in Budapest gegründet. Ihr Debüt fand im gleichen Jahr im Bela-Bartok-Konzertsaal
mit Unterstützung der Professoren und Lehrer der Franz-Liszt-Akademie
statt, welche das Quartett auch weiterhin während seiner Arbeit künstlerisch
berieten und begleiteten, unter ihnen Ferenc Rhodos, János Devich,
Sándor Devich und Béla Bánfalvi.
Im Sommer 1998 wurde das Ensemble zum Ravinia-Festival nach Chicago
eingeladen, wo sie mit ausgezeichneten Quartetten wie dem Tokyo-,
La Salle-, Cleveland- und dem Emerson Streichquartett und den Professoren
Paul Katz, Henry Meyer und Peter Quirdijan zusammenarbeiten konnten.
Heute ist das Somogyi-Quartett über Ungarn hinaus
geschätzt und bekannt, wie regelmäßige Einladungen zu internationalen,
europäischen Musikfestivals in Polen, Österreich, der Slowakei, Mexico,
Schweiz und Republik Tschechien beweisen. Außerdem ist es ständiger
Gast beim Sommerfestival von Joinville (Frankreich),
wo die Mitglieder neben den Konzerten auch Lehrtätigkeit in Meisterkursen
übernehmen. Sogar in Mexiko wurde mit großem Erfolg debütiert.
Das Ensemble misst der musikalischen Erziehung der Jugend und der
Musik künftiger Generationen große Bedeutung bei, so wurden z.B.
durch eine Serie von Konzerten im Burgtheater junge Hörer an die
Klangwelten des Streichquartetts herangeführt.
Schon seit den ersten Aufführungen hat sich das Quartett als ein
ausgezeichneter Interpret zeitgenössischer Musik erwiesen.
1999 wurde das „Dritte Streichquartett“ von Attila Bozay uraufgeführt,
das der Komponist dem Somogyi Quartett widmete.
Seit 1998 ist das Ensemble ständiger Teilnehmer am in Budapest jährlich
stattfindenden „Minifestival“, das den Werken zeitgenössischer Komponisten
gewidmet ist. Inzwischen hat sich dieses Festival zum bedeutendsten
Event für richtungsweisende neue ungarische Komposition entwickelt.
Bei Hungaroton sind einige CD- Aufnahmen des Quartetts erschienen,
die auch zum Sende-Repertoir des Ungarischen Rundfunks gehören.
Für ausgezeichnete Wiedergabe zeitgenössischer Musik
wurde 1999 und 2003 dem Ensemble der Artisjus-Preis verliehen.